Eigentumswohnungen steigen in Wuppertal wieder im Wert

Der Markt in Wuppertal ist kerngesund.

Wer derzeit eine Immobilie kaufen möchte, der muss unter Umständen tiefer in die Tasche greifen als das noch vor einem Jahr der Fall gewesen wäre. Neue Doppelhaushälften zum Beispiel kosten jetzt im Durchschnitt 280.000 Euro – und damit 15.000 Euro mehr. Auch gebrauchte Reihenhäuser verteuerten sich im Durchschnitt um 15.000 – auf nunmehr 205.000 Euro, so der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im jüngsten Bericht.

Demnach ist der Wuppertaler Immobilienmarkt derzeit „kerngesund.“ Das heißt: Es gibt keine gravierenden Ausschläge, keine Blasen, keine sinkenden Preise, eine stabile Nachfrage – und die Kreditinstitute brauchen keine Sorge um ihr Geld zu haben, wie Ricarda Baltz und Holger Wanzke vom Gutachterausschuss erklären. Sie werten die Wuppertaler Kaufverträge aus.

Geldumsatz landet bei 623 Millionen Euro

Und sie kommen zu dem Schluss, dass gebrauchte Eigentumswohnungen erstmals seit dem Jahr 2000 wieder etwas teurer werden. Im Durchschnitt liegt der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche derzeit bei 1010 Euro.

Erstmals seit mehreren Jahren gibt es auch wieder mehr Käufe von Immobilien mit einem Wert von mehr als 400.000 Euro. Insgesamt ist der Geldumsatz im vergangenen Jahr auch wegen des Verkaufs etlicher höherpreisiger Häuser um 19 Prozent auf 623 Millionen Euro gestiegen.

 

Quelle:

Westdeutsche Zeitung, 

25. Februar 2014 – 16:26 Uhr,

Klaus Koch